Seit wann...?
Seit mehr als 10 Jahren sind wir schon als Helfer vor Ort in Nußbaum und Neulingen für Sie da.
Üben, Bilden, Lernen
Durch stetige Fort- und Weiterbildung unserer Helferinnen und Helfer sowie die aus Spendengeldern notwendige besorgen medizinische Geräte, können wir Qualifizierte und Schnelle Ersthilfe bei allen Denkbaren Notfällen, bis zum eintreffen des Rettungsdienstes leisten.
Wir trainieren hierfür immer wieder für die Ernstfälle, erweitern unser bisheriges können durch Weiterbildungen, nehmen an Rot - Kreuz Wettbewerben teil und Üben mit den Kameradinnen und Kameraden der FFW, Abt. Nußbaum.
Informatives
Wir hatten im Jahr 2009 60 HvO Einsätze, im Jahr 2010 waren es schon über 70 in komplett Neulingen.
Alle HvO - Helfer sind Ehrenamtliche, die in ihrer Freizeit und Unentgeldlich Hilfe leisten.
Wir sind komplett für Nußbaum zuständig, Bauschlott und Göbrichen werden zusammen mit dem OV Neulingen abgedeckt.
Das HvO System ist nicht Zeitlich gebunden, wir sind 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr für die notwendigen Hilfeleistungen da.
Ehrenamtliche Notfallhilfe
Was ist das ? Warum Helfer vor Ort ?
Der Rettungsdienst benötigt auf Grund unterschiedlicher geografischer Lagen im Enzkreis rund 12 bis 15 Minuten bis zum Eintreffe am Notfallort in Nußbaum. Bei einem Herzinfarkt oder einer lebensbedrohlichen Blutung können bereits wenige Minuten lebensrettend sein. Diese wertvolle Zeit nutzen die Notfallhelfer des DRK Nußbaum in den Minuten, die sie vor dem Rettungsdienst eintreffen, mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Wenige Minuten nach einem Alarm sind die Helfer schon vor Ort. Sofort nach dem Eintreffen beginnt für die Helfer die eigentliche Arbeit. Vitalfunktionen prüfen, lebensrettende Handgriffe zum Freihalten der Atemwege, Rückmeldungen an die Rettungsleitstelle. So erhalten die Kollegen vom Rettungsdienst schon auf der Anfahrt wichtige Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten. Wichtige Medizinische Diagnostikgeräte stehen den Helfern zur Verfügung. Mitgeführt werden 2 Notfallkoffer, ein EKG mit Defibrillator zur Beseitigung von Herzflimmern, ein Pulsoxymeter der den Sauerstoffgehalt im Blut anzeigt, Blutdruckmessgerät mit Stethoskop, sowie eine Sauerstoffeinheit. Durchschnittlich 40 - 50 Einsätze haben die Helfer des DRK Nußbaum in Jahr. Dieser Dienst ist rein ehrenamtlich, für den Notfallpatienten entstehen unsererseits keine Kosten.
Wie werden die Helfer alarmiert ?
Die Helfer des DRK Nußbaum sind mit sogenannten Notfallmeldern (Piepser) ausgestattet, sobald eine Notfallmeldung in der Rettungsleitstelle eingeht, werden zeitgleich mit dem Rettungsdienst die Ersthelfer mitalarmiert. Da unsere Helfer nicht zuerst ins Depot fahren müssen, steht qualifizierte Hilfe schon nach wenigen Minuten zur Verfügung. Um immer auf dem Laufenden zu sein, treffen sich die Rotkreuzler 14tägig beim Übungsabend in der Schule. Außerdem nehmen Sie an Übungen sowie an Wettbewerben teil. Ein zweiter Platz auf Kreisebene beim Albert Haag Turnier, sowie das silberne Leistungsabzeichen konnten dieses Jahr erreicht werden.
Interesse zur Mitarbeit ?
Leitmotive DRK Nußbaum (HvO)
- Setze dich mit Notfallsituationen, vor denen du Angst hast (Geburt, Suizid, Reanimation etc.) vorher intensiv auseinander; Fachlektüre; Mit Kollegen besprechen; Am Modell üben.
- Betrachte den Notfallpatienten als kranken Menschen, nicht als kranken Gegenstand.
z.B. persönliche Vorstellung als Helfer; Mein Name ist... oder ich heisse...Zuwendung entspannt viele Situationen und beruhigt mehr als ein Medikament.
- Behandle Angehörige und vor Ort befindliche Ersthelfer wie du selbst behandelt werden möchtest.
- Verschaffe dir zunächst einen Überblick über die Gesamtsituation, bevor du eine Entscheidung für das Wesentliche und Machbare triffst. Weniger ist oft mehr!
- Bewahre immer Ruhe.
Durch übereiltes und hektisches Agieren kann dem Patienten mehr Schaden zugefügt werden als durch überlegtes Abwarten.
- Beherzige den Grundsatz, dass Erfolg nur durch ein Miteinander zu erzielen ist.
Medizinische und technische Rettung sind ohne Kommunikation, Koordination und Kooperation nicht möglich.
- Wende nur Maßnahmen und Methoden an, die du kennst und mit denen du Erfahrung hast.
Keine Experimente am Patienten durchführen.
- Dokumentiere deine Befunde und Maßnahmen exakt und übersichtlich und gebe sie an den Rettungsdienst weiter.z.B. Blutdruck, Blutzucker, Puls, Atmung usw.
- Führe nach jedem Einsatz mit deinen Kollegen eine konstruktive Manöverkritik durch.
Am Besten lernt man aus Fehlern.Was kann man beim nächsten mal besser machen?Was hat gut geklappt?
- Nach psychisch belastenden Einsätzen ein > Debriefing < durchführen. (NND)
- Stetige Weiterbildung
- Sozialkompetenz;
Verhalten als Kollege, Führungskraft und gegenüber dem Betroffenen, Einsatz und Nachbereitung.
Allseits viel Erfolg bei deinen Einsätzen wünscht die Bereitschaftsleitung.





