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Helfer vor Ort - Team

Lothar
Thorsten
Andrea
Martina
Danny
Sascha
Björn
Alexander
Thorsten
Ute

Aufgabe


Auf Grund unterschiedlicher geografischer Lagen im Enzkreis, benötigt der Rettungsdienst bis zu 15 Minuten bis zum Eintreffen am Notfallort.

Bei einem Herzinfarkt oder einer lebensbedrohlichen Blutung sind bereits wenige Minuten lebensrettend.

 

...Rückmeldung an die Rettungsleitstelle.
So erhalten die Kollegen vom Rettungsdienst schon auf der Anfahrt wichtige Informationen. 

Dieser Dienst ist rein Ehrenamtlich, für den Notfallpatienten entstehen unsererseits keine Kosten.

Die Helfer des DRK Nußbaum sind mit sogenannter Notfallmeldern ausgestattet, sobald ein Notruf in der Rettungsleitstelle (112) eingeht, werden wir zeitgleich mit den Rettungsdienst alarmiert.

In wenigen Minuten nach dem Alarm sind die Helfer schon vor Ort. Nach dem Eintreffen beginnt die Arbeit. Vitalfunktionen prüfen, lebensrettende Handgriffe zum Freihalten der Atemwege...

Moderne Medizinische Diagnostikgeräte stehen unserem HvO Team zur Verfügung.

Einsatzgebiet

Unser Einsatzgebiet erstreckt sich über alle 3 Neulinger Gemeindeteile,
das im nördlichen Teil des Enzkreises liegt.

Bauschlott, Göbrichen und Nußbaum.

Zusammengerechnet sind das

  • 6.633 Personen
  • 23,38 km²

Die Einsatzzeiten sind 24 Stunden sowie 365 Tage im Jahr. 

Jedes Jahr fahren wir zahlreiche Einsätze und retten somit unzählige Leben.

 

 

Ausrüstung

Persönliche Ausrüstung
Medizinische Ausrüstung
Fahrzeuge

Unsere Leitmotive

von Lothar Vollmar

    

  1. Setze dich mit Notfallsituationen, vor denen du Angst hast (Geburt, Suizid, Reanimation etc.) vorher intensiv auseinander; Fachlektüre; Mit Kollegen besprechen; Am Modell üben.

  2. Betrachte den Notfallpatienten als kranken Menschen, nicht als kranken Gegenstand.
    z.B. persönliche Vorstellung als Helfer; Mein Name ist... oder ich heisse...Zuwendung entspannt viele Situationen und beruhigt mehr als ein Medikament.

  3. Behandle Angehörige und vor Ort befindliche Ersthelfer wie du selbst behandelt werden möchtest.

  4. Verschaffe dir zunächst einen Überblick über die Gesamtsituation, bevor du eine Entscheidung für das Wesentliche und Machbare triffst. Weniger ist oft mehr!

  5. Bewahre immer Ruhe. 
    Durch übereiltes und hektisches Agieren kann dem Patienten mehr Schaden zugefügt werden als durch überlegtes Abwarten.

  6. Beherzige den Grundsatz, dass Erfolg nur durch ein Miteinander zu erzielen ist.
    Medizinische und technische Rettung sind ohne Kommunikation, Koordination und Kooperation nicht möglich.

  7. Wende nur Maßnahmen und Methoden an, die du kennst und mit denen du Erfahrung hast.
    Keine Experimente am Patienten durchführen!

  8. Dokumentiere deine Befunde und Maßnahmen exakt und übersichtlich und gebe sie an den Rettungsdienst weiter.z.B. Blutdruck, Blutzucker, Puls, Atmung usw.

  9. Führe nach jedem Einsatz mit deinen Kollegen eine konstruktive Manöverkritik durch.
    Am Besten lernt man aus Fehlern.Was kann man beim nächsten mal besser machen? Was hat gut geklappt?

  10. Nach psychisch belastenden Einsätzen ein > Debriefing < durchführen. (NND)

  11. Stetige Weiterbildung

  12. Sozialkompetenz
    Verhalten als Kollege, Führungskraft und gegenüber dem Betroffenen, Einsatz und Nachbereitung.